SAVING  ANGELS  DEUTSCHLAND  e.V.

DAS TEAM


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Hallo Zusammen,


ich lebe schon so lange hier bei Carmena im PAR Shelter, dass ich jetzt einen Job bekommen habe: Ich soll Euch die Vorstände von SAD vorstellen. Das mache ich natürlich sehr gern. Ich wurde gebeten, etwas über die 5 Mädels zu erzählen, so dass ihr auch wisst, mit wem ihr es zu tun habt, warum sie das machen und was sie überhaupt machen. Aber das wichtigste: Ihr sollt wissen, wem ihr eure Spendengelder anvertraut und was die Engel damit machen.




                   Wer etwas über MICH erfahren möchte darf gerne meine Bilder anschauen.

                                     Auch ich suche noch sehnlichst mein Zuhause:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1222940457777047.1073741838.1221684967902596&type=3

Unsere Chefin und mich verbindet eine ganz besondere Liebe. Sie nennt mich zärtlich „ihren A…Hund“ und dass nur, weil ich sie soooo sehr liebe und sie markiert habe. Gab es ein Leben vor Târgu Jiu? Für Bianca ist das kaum vorstellbar. Werfen wir trotzdem einen kurzen Blick in ihre Kindheit: Schon damals liebte sie Tiere, auch wenn diese noch sehr sehr klein waren. Ein Hamster war ihr Wegbegleiter. Jetzt leben 3 Hunde bei Bianca. Ihr Seelenhund Lobo, Lyja aus dem PAR-Shelter und der kleine Terrorzwerg Cookie aus dem Shelter in Rovinari. Cookie ist der erste Hund, der aus Rovinari adoptiert wurde. Immer in ihrem Herzen ist auch Socke, die leider verstorbene Ungarin. Tierschutz hat für sie einen großen Anteil an ihrem Leben: Sie hat ihren Lobo einem Jäger weggenommen: Als sie gesehen hat, dass er den armen Kerl „schußsicher“ machen wollte indem er ihn an einen Baum gebunden und mehrfach an ihm vorbei geschossen hat, hat sie sich dem Jäger in den Weg gestellt und ihm die Meinung gesagt. Dann hat sie einfach den völlig verängstigten Hund losgebunden und mitgenommen. Sie hat Lobo ins Auto gepackt und ist nach Hause gefahren. Dort hat er sich im Gang in eine Ecke verkrochen, Bianca hat sich mit etwas Abstand zu ihm gesetzt und ihm Wochen lang Krimis vorgelesen. Es hat sehr sehr lange gedauert, bis sie ihn anfassen konnte. Und heute ist er ihr Schatten, ihre große Liebe. Seit August 2014 war sie mit Margherita mehr als 10 mal bei uns in Rumänien. Zuerst war sie sehr aktiv mit PAD und seit September 2016 ist Bianca die Chefin bei SAD. Sie hat aber nicht nur mit dem eigenen Verein viel für uns Tierschutzhunde geleistet. Bianca steht mit vielen anderen Organisationen in Kontakt und hilft, ihnen bei allgemeinen Tierschutz-Themen. Sie ist nicht nur besonders hilfsbereit und immer freundlich, sie ist auch stets ehrlich und vertritt ihre Meinung. Sie hat sich durch ihren Einsatz und ihre Erfahrung ein großes Wissen angeeignet, bei fast allem, was im Tierschutz passieren kann. Das Organisationstalent kümmert sich immer um die Transportvorbereitungen unserer Hunde aus dem PAR-Shelter und Rovinari. Am Trapo-Wochenende ist sie 48 Stunden im Dauereinsatz und beantwortet geduldig jede Frage der aufgeregten Adoptanten.

1. Vorstand

Bianca Raabe

2. Vorstand

Margherita Santoro

Die zweite Chefin ist meine liebe Freundin Margherita, kurz Magit. Sie ist 53 Jahre und hat vier Kinder und einen Mann. Manche sagen sie hat den besten Mann überhaupt. Magit hat vier Hunde und acht Katzen gerettet. Die Familie betreibt immer schon Tierschutz, überwiegend bei Katzen, die Hunger haben oder zum Tierarzt müssen und um die sich keiner kümmert. Magit gibt kranken Katzen von der Straße ein Zuhause. Sie meint das wäre „nicht sehr viel“ weil sie auch immer der Meinung war, sie könnte eh nichts bewegen. Viele von euch denken sicher ähnlich. Dann vor fast

7 Jahren hatte sie einen schweren Schicksalsschlag. Ihr geliebter Sohn starb und sie musste ihn zu Grabe tragen. An diesem Tag starb auch ein Stück von Magit. Sie lebte nicht mehr, sondern vegetierte vier Jahre lang, bis zu dem Tag, an dem sie im Internet von den Tötungshunden las. Bisher wollte sie das alles nicht an sich heranlassen, dann hat sie viele, viele Bilder und Videos angeschaut, und mit jedem leidenden Hund erwachte in ihr der Wunsch, etwas zu unternehmen um ihnen zu helfen. So begann sie einen Hund zu suchen, den sie vor dem Tod retten konnte. Diese eine gerettete Seele war ihr aber zu wenig, sie wollte, dass auch andere dieses Glück erfahren. Sie begann damit, die Hundeschicksale zu teilen – wie auch viele von Euch es regelmäßig tun. So lernte sie Bianca Raabe kennen und sah, dass sie mehr tun konnte. Sie vermittelte Hunde aus Rumänien und kurzentschlossen fuhr Magit dann im August 2014 das erste Mal mit Bianca nach Rumänien, um vor Ort zu schauen, wie sie helfen könnte. Bis dahin hatten sich die beiden nie persönlich getroffen, dennoch buchten sie ein gemeinsames Hotelzimmer. Schon während der langen Fahrt nach Târgu Jiu entstand eine tiefe Freundschaft, die bis heute andauert. Magits eiserner Wille, für die Hunde etwas zu erreichen, hat Bianca sehr imponiert und ihr Tatendrang tut es immer noch. Ihre Freundschaft geht über den Tierschutz hinaus: „Ich kenne kaum einen ehrlicheren und mitfühlenderen Menschen als Magit und bin stolz, gemeinsam mit ihr unser aller großes Projekt nach vorne zu bringen“, sagt Bianca über ihre Freundin. Witzigerweise hat Margherita eigentlich Angst vor Hunden. Während der Aufenthalte in Rumänien läuft sie immer hinter Bianca. " Wenn die Hunde anfangen, Bianca zu fressen, habe ich noch genug Zeit, zum wegzulaufen", sagt sie immer. Alle bewundern ihren Mut, trotz Angst in die Zwinger zu gehen und die Hunde zu knuddeln. Magit hat einen unbändigen Willen, den Hunden zu helfen und ist Tag und Nacht im Einsatz. Nach ihrer ersten Reise nach Târgu Jiu gab es für Magit kein Zurück mehr. Sie hatte ihr Herz an die Hunde in Târgu Jiu, aber auch an Carmena und Patricia von Pro Animals Romania verloren. Der Wunsch war geboren, einen Verein zu gründen, den Hunden zu helfen, dass sie satt werden oder ein Für-immer-Zuhause finden. Heute haben sie einen Verein und in den fast drei Jahren in denen sie Zusammenarbeiten für mehr als 200 Hunde ein glückliches Zuhause gesucht und gefunden. Sie selbst hat zwei Hunde und zwei Handicap-Kater aus Târgu Jiu adoptiert. Ihre Gedanken kreisen ständig um diese Hunde, die noch nie gespürt haben was Liebe und Wärme bedeutet. Wenn ich das Ganze für sie in einen Satz packen müsste, würde er lauten „nicht ich rette die Hunde, die Hunde haben mich gerettet“

Unsere Silvia habe ich im April 2016 kennengelernt. Silvia lebt mit einem ganzen Rudel zusammen, die haben wirklich das große Los gezogen: Silvia kocht und backt nämlich gerne für ihre Fellkumpels. Zuerst nur für ihre Hündin Peaches, inzwischen für 4 Hunde und 3 Katzen. Sie hat auch ein Händchen für Notfälle und Handicap-Kumpels. Sie hat sich nämlich in Rocky/Pepe verliebt und ihn zu sich geholt, obwohl alle gesagt haben, dass er vollständig gelähmt ist. Durch ganz viel Übung hat sie es aber geschafft, dass er sich setzen kann. Leider wird er nie wieder laufen können. Als sie hier war, hat sie sich in Brown verliebt, die sie auch adoptiert hat. Brown passt auf Pepe auf und beschützt ihn. Anfang 2017 kam noch Manu dazu. Manu lebte auch hier in Targu Jiu und hatte leider einen Autounfall, weshalb er nicht mehr laufen konnte. Mittlerweile hat er wieder Gefühl in den Hinterbeinen und stellt sich auf. Mit seinem Rolli erkundet er fröhlich die Welt. Silvia kennt sich auch gut mit Reptilien aus. Sie hat schon einige aus schlechter Haltung aufgenommen und gesund gepflegt. Weil die Versorgung von so vielen Tieren und ihrem Job sie nicht genug auslasten – oder damit sie sich besser in die Welt ihrer speziellen Mitbewohner einfühlen kann – macht sie zur Zeit eine Ausbildung zur Hundepsychologin nTR.

Schriftführer

Silvia Schmitt

Öffentlichkeitsarbeit

Nadine Decker

Eine ganz liebe Person habe ich zuletzt im April wieder getroffen. Seit ca. 3 Jahren ist sie sehr aktiv im Tierschutz unterwegs und hat schon so einiges geschafft. Zu PAD und nun SAD ist Nadine im Frühjahr 2016 gekommen. Ihr Vertrauen zu gewinnen war nicht leicht, da sie bereits von einer anderen Organisation enttäuscht wurde. Aber sie hat sich darauf eingelassen, und ohne jemanden persönlich zu kennen, organisierte sie gemeinsam mit Silvia einen großen Spendentransport nach Târgu Jiu in das PAR-Shelter und machte sich persönlich auf den Weg, um sich ein eigenes Bild zu machen. Nadine ist ein Organisationstalent, bei ihr muss alles seine Ordnung haben. Sie sammelt die Sachspenden von Euch lieben Menschen, lässt sie verpacken und von der Spedition -soweit möglich zweimal im Jahr- verschicken. Hierzu startet sie regelmäßig Spendenaufrufe und organisiert mit Unterstützung einiger toller Helfer den gesamten Transport. Kein Weg ist ihr zu weit, um eine Spende abzuholen. Ihre Familie unterstützt sie dabei. Ihre Mama sagt über sie „Ich kann mir keine bessere Tochter vorstellen und bin stolz auf das, was sie macht“. Nadine ist sehr hilfsbereit und das nicht nur im Einsatz für Tiere, auch Mitmenschen gegenüber tut sie, was sie kann. Sie drückt neben Job, Familie und der Versorgung von unzähligen Tieren zusammen mit Silvia die Schulbank um Hundepsychologin und Therapeutin nTR zu werden. Das Küken des SAD-Vorstands hatte schon alle Tiere - außer Großwild. Momentan leben in ihrem Haus 3 Hunde und 9 Katzen aus dem Tierschutz, dem Tierheim, Streuner und verwahrloste Tiere. Ihrer Familie hat sie noch zusätzlich einige Fellkumpels aufs Auge gedrückt. Ihre Mama kümmert sich deshalb um weitere 2 Hunde und 7 Katzen. Im Hause Decker leben also 5 Hunde und 16 Katzen. Dazu kommen noch die etwa 8, manchmal 10 Katzen vor dem Haus, die kein Zuhause haben und von ihr gefüttert werden. Nadine würde am liebsten alle Tiere aufnehmen. Sie ist ein großartiger Mensch, der das Leben der Tiere über alles geht. Unter ihrer harten Schale verbirgt sich ein weicher Kern.

Unsere Schatzi habe ich leider noch nicht kennengelernt. Sie hat sich aber fest vorgenommen, dass sie mit ihrem rumänischen Flummi irgendwann die Reise nach Targu Jiu antreten wird. Rebecca war auch schon als Knirps aktiv: Sie hat einen Hamster mit Nierenschaden davor gerettet, überfahren zu werden, den Kleintierzüchtern 2 Hühner abgekauft und einen Stallhasen vor dem Kochtopf gerettet. Das war der Beginn ihrer unbeabsichtigten Zucht im Kinderzimmer… Weil Mama Hase sich nicht um die Babies gekümmert hat, durften die Welpis im Schulranzen mit Katzenmilch und Wärmflasche mit in die Schule fahren. Es haben alle 3 überlebt.
Hunde waren schon immer Bestandteil ihres Lebens. Heute hat sie zwei Hunde, Lenny den Rhodesian Ridgeback und Layla, den rumänischen Flummi aus dem PAR-Shelter. Die zur Familie gehörende Labbi-Mix Hündin Nala vervollständigt das Trio.
Lenny und der Flummi haben das Paradies auf Erden erwischt, denn Rebeccas Leidenschaften ist neben den Tieren das Kochen und Backen. Jetzt denkt ihr bestimmt für Euch Menschen, neee weit gefehlt. Sie kocht für ihre Fellnasen täglich leckere Sachen und das frische Brot welches sie backt, landet grundsätzlich in den Mägen von Lenny und Flummi - da wäre ich auch gerne Hund. Ob es gegrillte Hühnerschenkel oder Gulasch gibt, entscheiden die Hunde selbst.
Nur ihre zweite Leidenschaft teile ich nicht so: Den stinkigen Flummi baden. Nur weil sie sich gerne in Hinterlassenschaften wie totem Tier oder Kacki wälzt - so riecht Hund doch erst richtig gut. Aber die Flummi nimmt es gelassen, denn die nächste Hinterlassenschaft wartet garantiert
Wenn ihr mehr über Laya und Lenny erfahren wollt... Lenny Amar hat seinen eigenen Blog und Layla ihre eigene Seite auf Facebook. Schaut mal vorbei. https://www.facebook.com/Layla-ein-rum%C3%A4nischer-Flummi-findet-ihr-Gl%C3%BCck-in-Deutschland-216446958693774/


Kassenwart

Rebecca Rost